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7. März 2014 - 02:02h | Aktualisiert: 7. März 2014 - 02:02h

155 Verkehrstote an Karnevalswochenende in Brasilien

Verkehrspolizei verzeichnete 3.201 Unfälle mit 1.823 Verletzten

Über 150 Menschen kamen während der sechs Karnevalstage auf den Bundesstraßen Brasiliens ums Leben. Insgesamt verzeichnete die Verkehrspolizei 3.201 Unfälle mit 1.823 Verletzten. Nicht mit gezählt sind dabei Unfälle, die sich auf den Land- und Gemeindeverbindungsstraßen ereignet haben.

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Während sich die Zahl der Unfälle mit tödlichem Ausgang von 157 im Karneval 2013 auf 155 (2014) leicht verringert hat, wurde bei den Unfällen insgesamt eine Steigerung von 1.793 im Jahr 2013 auf 1.823 im Jahr 2014 verzeichnet. Die Verkehrspolizei geht dennoch von einem Rückgang aus. Sie bezieht sich dabei auf die gestiegene Anzahl der Autos, die auf den brasilianischen Straßen zirkulieren. Laut den Daten der staatlichen Verkehrsbehörde Detran hat die Flotte um über 23 Prozent von 66,9 Millionen Fahrzeugen auf 82,4 Millionen zugenommen. Damit sank die Zahl der Unfälle von 42,5 pro einer Million Fahrzeuge im Jahr 2013 auf 38,82 und somit um neun Prozent. Bei der Zahl der Verletzten verhält wurde eine Abnahme von 16 Prozent verzeichnet. Pro eine Million Fahrzeuge wurden im Vorjahr 26,18 Verletzte registriert, während es 2014 nur 22,11 waren.

Um Unfälle zu vermeiden hatte die Bundesverkehrspolizei während der Karnevalstage entlang der 70.000 Kilometer Bundsstraße etliche Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden 69.251 Autofahrer aufgefordert ins Röhrchen zu blasen. Von ihnen wiesen 1.650 erhöhte Alkoholwerte auf und wurden mit Bußgeld und Punkten bedacht. Weitere 406 waren so stark betrunken, dass sie kurzerhand festgenommen wurden. Auch bei den Festnahmen wegen Fahrens im alkoholosierten Zustand verzeichnete die Polizei im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von 33,11 Prozent.

Insgesamt wurden in den sechs Tagen 217.365 Fahrzeuge und 201.391 Autofahrer kontrolliert. Dabei wurden 74.663 Bußggeldbescheide ausgestellt. Nicht enthalten in dieser Zahl sind Verfahren aufgrund Geschwindigkeitsüberschreitungen. Eingezogen wurden zudem 1.742 Führerscheine.

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