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6. März 2014 - 02:43h | Aktualisiert: 6. März 2014 - 02:43h

Viradouro gewinnt Sambaparaden der Serie A

Schule war 2010 abgestiegen und kämpfte seitdem verbissen um Rückkehr

Jubel gab es bei der Sambaschule Viradouro. Sie gewann die diesjährigen Sambaparaden Rio de Janeiros in der Serie A, die in der Nacht zum Freitag und Samstag (1.) stattgefunden haben. Viradouro war im Jahr 2010 abgestiegen und schaffte nun mit ihrem Sieg die Rückkehr in die Grupo Especial, die Elite der Sambaschulen. Bei ihrem Auftritt im Sambódromo beeindruckte sie Publikum und Jury mit ihrer herausragenden Darbietung über die Geschichte Niteróis. In ihren Kostümgruppen und auf den Motivwagen repräsentierte sie dabei zudem auch verschiedene Ethnien der brasilianischen Ureinwohner.

viradouro

Dass Viradouro gute Chancen auf den Titel hatte, zeichnete sich schon im Sámbodromo ab. Die Schule beendete ihre Präsentation unter den Rufen “Campeã”, Champion. Die Jury war gleicher Meinung. Fast sämtliche Bewertungen fielen mit der Höchstnote von zehn Punkten aus. Lediglich beim Kriterium Front-Kommission erhielt sie “nur” 9,9 Punkte. Insgesamt erhielt die in Niteroi gegründete Sambaschule die stolze Zahl von 299,9 Punkten.

Auf den zweiten Platz der Aufsteigergruppe schaffte es Estácio de Sá mit 299,4 Punkten. Den dritten Platz belegte Unidods de Padre Miguel 298,8 Punkte. Die Jury nicht überzeugen konnten indes die Sambaschulen União de Jacarepaguá (292,9 Punkte), Rocinha (292,6 Punkte) und Tradição (291,9 Punkte). Sie steigen damit in die Serie B ab.

Im nächsten Jahr ebenso in der Serie A teilnehmen wird Império de Tijuca. Sie belegte bei den Sambaparaden der Eliteschulen mit 291,6 Punkten den letzten Platz und steigt somit ab.

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