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12. Februar 2013 - 20:31h | Aktualisiert: 12. Februar 2013 - 20:31h

Rheinischer Frohsinn im Sambódromo

Stilecht mit Kölner Narrenkappe im Sambódromo

Vor dem Sambódromo Marquês des Sapucaí schallt auf einmal ein dreifaches „Kölle Alaaf“ durch die Abenddämmerung. Zwei Ehepaare aus Köln sind auf dem Weg in die Arena, um die zweite Nacht der Sambaparaden der Spezialgruppe mitzuerleben.

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„Wir wollen den rheinischen Frohsinn nach Rio bringen“ erklärt einer der Männer und zeigt auf den roten Plastikball, den er sie sich auf die Nasen gesetzt hat. Eine der Damen kommt aus Rio de Janeiro, lebt allerdings schon 20 Jahre in der Rheinmetropole. Beide haben ihre Kappe aus dem Kölner Karneval mitgebracht. „Ich war zwar noch nie hier im Sambódromo, aber ich will meinen Mann einmal zeigen, was echter Karneval in Rio ausmacht“ sagt sie und schwenkt das mitgebrachte Fähnchen.

Er wiederum ist Teil einer Samba-Gruppe in Deutschland und liebt diesen Musikstil abgöttisch. Den Unterschied zwischen einem normalen Samba und einem Samba-Enredo bei einer Parade kennt er bislang noch nicht. „Ich werde mich überraschen lassen, bestimmt wird es heute Nacht hier in ganz tolles Erlebnis.“

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